Beginn Inhaltsbereich

Beginn Navigator

Ende Navigator



Newsletter 01/2010


1. Informationsveranstaltung: "Wie komme ich zu Aufträgen der Bundesverwaltung?"

Das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) führt in Freiburg, Lausanne und Zürich Informationsveranstaltungen zum öffentlichen Beschaffungswesen der Bundesverwaltung durch. Die kostenlosen Veranstaltungen vermitteln Anbietenden Informationen darüber, wie sie sich effizient für Aufträge der Bundesverwaltung bewerben können.

2. Neue Rekordzahl aktiver Unternehmen; BJ hat Handelsregister-Statistik 2009 veröffentlicht

Die Anzahl der in den schweizerischen Handelsregistern eingetragenen Unternehmen hat per Ende 2009 mit 525 790 einen neuen Höchststand erreicht. Die Aktiengesellschaften machen mit 186 985 Eintragungen nach wie vor den grössten Teil der Unternehmen in der Schweiz aus, wie aus der Handelsregister-Statistik des Bundesamtes für Justiz (BJ) hervorgeht.

3. Verlängerung der Bezugsdauer für Kurzarbeitsentschädigung

Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO hat am 26. Januar 2010 eine Anhörung zur Verlängerung der Höchstbezugsdauer der Kurzarbeitsentschädigung von 18 auf 24 Monate unter Beibehaltung der Verkürzung der Karenzfrist eröffnet. Die Verordnungsänderung würde auf den 1. April 2010 in Kraft gesetzt und bis zum 31. Dezember 2011 gelten.

4. Herkunftsschutz Schweiz-EU: Veröffentlichung der EU-Bezeichnungen

Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) veröffentlicht heute im Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB) eine Liste von etwa 800 in der EU geschützten Ursprungsbezeichnungen (GUB) und geschützten geographischen Angaben (GGA). Die Schweiz prüft deren möglichen Schutz im Hinblick auf ein Abkommen mit der EU über die gegenseitige Anerkennung der GUB und GGA. Das gleiche Verfahren läuft parallel in der EU mit den schweizerischen Bezeichnungen.

5. Erleichterte Sanierung von Unternehmen mehrheitlich begrüsst; Bundesrat nimmt Vernehmlassungsergebnisse zur Kenntnis

Die Vorschläge zur erleichterten Sanierung von Unternehmen sind in der Vernehmlassung mehrheitlich begrüsst worden. Der Bundesrat hat am Mittwoch von den Vernehmlassungsergebnissen Kenntnis genommen und das Eidg. Justiz- und Polizeidepartement beauftragt, eine Botschaft für eine Teilrevision des SchKG auszuarbeiten. Trotz Kritik hält er an seinem Vorschlag fest, dass bei einer Betriebsübernahme in Zukunft die Arbeitsverträge nicht mehr automatisch übernommen werden müssen. Als Ausgleich will er eine allgemeine Sozialplanpflicht einführen.

6. Arbeitslosenquote in der Eurozone erreicht Rekordhöhe

Die Eurozone hat im November 2009 mit 10,0% die höchste Arbeitslosenquote seit August 1998 verzeichnet. In der EU27 stieg die Arbeitslosigkeit auf 9,5%, der höchsten Quote seit Januar 2000. Laut Eurostat wurden in den Mitgliedstaaten die tiefsten Arbeitslosenquoten in den Niederlanden (3,9%) und in Österreich (5,5%) verzeichnet, die höchsten in Lettland (22,3%) und Spanien (19,4%).

7. Die Schweiz meisterte die Krise besser als die restliche OECD

Im internationalen Vergleich hat die Schweiz die Krise besser überstanden als andere Volkswirtschaften. Laut einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat die Krise die Schweiz dank der geringeren Konjunktursensibilität ihrer Exportgüter, der Belastbarkeit des binnenwirtschaftlichen Kreditmärkte, aber auch wegen fehlendem ausgeprägten Immobilienzyklus weniger stark getroffen. Zudem hat das rasche Eingreifen der Behörden zur Stützung der grössten Bank des Landes dazu beigetragen, eine Verschärfung der Lage zu verhindern, wie die OECD angibt.

8. Die Preise gingen 2009 zurück

Im Dezember sind die Konsumentenpreise im Vergleich zum November um 0,2% zurückgegangen. Laut Bundesamt für Statistik (BFS) ist dieser Rückgang insbesondere auf einsetzende Ausverkäufe im Bekleidungssektor sowie auf tiefere Preise für Erdölprodukte zurückzuführen. Das Jahr 2009 verzeichnet eine negative Teuerung von -0,5%. Das BFS betont, dass 2008 die Teuerung 2,4% betrug, was der höchsten Zahl der vergangenen fünf Jahre entspricht. Das Jahr 2007 wiederum hatte mit einer auf 0,7% begrenzten Teuerung geendet.

9. Web 2.0-Technologien werden in Unternehmen noch zu wenig genutzt

Enterprise 2.0 - der Einsatz von Web 2.0-Technologien in Unternehmen - steckt in der Schweiz noch in den Kinderschuhen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das KMU-Portal gemeinsam mit dem IT-Analyst und -Berater sieber&partners und dem Internetdienstleister Unic durchgeführt hat. Die Ergebnisse zeigen, dass zur Zeit das Kennenlernen und Ausprobieren dominiert. Die Vorteile der kollektiven Intelligenz stellen sich jedoch erst bei genügend technischer und kultureller Durchdringung von Enterprise 2.0 in den Unternehmen ein.
Zurück zur Übersicht KMU-Newsletter 2010

Ende Inhaltsbereich


Newsletter

Informiert sein zu wichtigen KMU-Themen?
Bestellen Sie unseren Newsletter!