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Newsletter 8/2008


1. Gesucht - das KMU mit dem besten Personalmanagement

Ein zeitgemässes und professionelles Personalmanagement zu betreiben, ist eine grosse Herausforderung. Um das Engagement in der Öffentlichkeit zu honorieren, wird bereits zum neunten Mal der Swiss HR Award verliehen. Zum zweiten Mal wird ein Sonderpreis für das beste KMU vergeben. Bewerben Sie sich bis 21. November 2008 durch Ausfüllen eines Onlinefragebogens unter http://www.hrtoday.ch/hrtoday/de/hr_award/fragebogen.php für den Swiss HR-Award 2009. Die acht besten HRM-Teams, die aufgrund ihrer Angaben im Fragebogen ermittelt werden, kommen in die zweite Runde und werden im Januar 2009 von AuditorInnenteams der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in ihren Unternehmen besucht.

2. Die Steuerattraktivität für Unternehmen verbessert sich

Die Schweiz ist für Unternehmen immer attraktiver. Gemäss einer Studie der Revisionsgesellschaft KPMG beträgt hier der durchschnittliche Gewinnsteuersatz 19,2% gegenüber 20,6% im vergangenen Jahr. Das Land rangiert damit weltweit auf dem 15. Platz, wobei die Liste von Montenegro (9%), Bulgarien, Zypren und Albanien (10%) angeführt wird. Auf Kantonsebene wird die Spitze von Obwalden und Appenzell Ausserrhoden (12,7%) angeführt. Sie schliessen damit zu Irland auf, das mit seinem Satz von 12,5% den günstigsten westeuropäischen Satz aufweist.

3. UBS korrigiert Wachstumsprognosen nach unten

Die UBS-Ökonomen passen ihre Wachstumsprognosen für die Schweiz deutlich nach unten an: Sie setzen nunmehr auf ein BIP-Wachstum von 1,9% für das laufende Jahr und von lediglich 1% für 2009. Laut der schweizerischen Bank verdichten sich die Zeichen für eine spürbare Verlangsamung. Die früheren UBS-Prognosen betrugen 2,3% für 2008 und 1,4% für 2009.

4. Saisonaler Anstieg der Arbeitslosigkeit

Die Zahl der Arbeitslosen in der Schweiz hat im Monat August aus saisonalen Gründen leicht zugenommen. Die Arbeitslosigkeit stieg von 2,3% auf 2,4%. Hauptgrund: der Zustrom von Jungen auf dem Arbeitsmarkt. Im Vergleich zum Juli waren Ende Monat 1876 mehr Arbeitslose gemeldet. Mit einem Durchschnitt von 3,7% sind die Westschweiz und das Tessin sehr viel stärker betroffen als die Deutschschweiz (1,9%). Dieser Anstieg erfolgt nach mehreren Monaten mit Rückgängen oder relativer Stabilität.

5. Die ElCom überprüft die Strompreiserhöhungen intensiv

Ende August haben die meisten der rund 850 schweizerischen Stromversorgungsunternehmen ihre Tarife für das Jahr 2009 publiziert. Die angekündigten Preiserhöhungen haben zu heftigen Reaktionen bei den Konsumenten geführt: Bei der ElCom sind in diesen ersten drei Wochen nach der Publikation der Tarife über 1000 Reklamationen eingetroffen. Die Kommission überprüft derzeit intensiv die Kosten und Tarife des Übertragungsnetzes und der nachfolgenden Netzebenen. Für die Bearbeitung der zahlreichen Reklamationen braucht die ElCom jedoch mehr Personal.

6. Hohe Strompreise: Moritz Leuenberger will Aussprache mit den Verantwortlichen

Das eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) verfolgt die aktuelle Entwicklung der Strompreise sehr aufmerksam. Es begrüsst das Bestreben der Elektrizitätskommission (ElCom), Entscheide zu den angekündigten Strompreiserhöhungen noch in diesem Jahr zu fällen. Bundesrat Moritz Leuenberger will sich in Kürze mit den Stromproduzenten sowie den Kantonen und Gemeinden zu einer Aussprache treffen. Ziel ist, deren Handlungsspielraum bei den Kosten zu erörtern, die ausserhalb der Zuständigkeiten der ElCom liegen.

7. Keine neuen Kriterien bei der Einteilung der Lastwagen in die LSVA-Abgabekategorien

Die Einteilung der Lastwagen in die verschiedenen Abgabekategorien der Leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA) erfolgt nach den gleichen Kriterien wie bisher. Die Tarifkategorien werden weiterhin alle zwei Jahre der Entwicklung der Fahrzeugflotte angepasst, um Anreize für die Transportunternehmer zur Anschaffung umweltfreundlicherer Fahrzeuge zu schaffen. Der Bundesrat hat eine Motion abgelehnt, welche eine gesetzliche Garantie dafür verlangt, dass neue Lastwagen während mindestens zehn Jahren in der günstigsten Lastwagenkategorie verbleiben.

8. Disability Management lohnt sich

Unternehmen, die sich einen systematischen Überblick über die Absenzen verschaffen und Massnahmen zur Wiedereingliederung ihrer erkrankten oder verunfallten Mitarbeitenden ergreifen, profitieren von zahlreichen Vorteilen. Dies geht aus einer Studie hervor, die das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) zum Thema Disability Management (DM) in Schweizer Unternehmen in Auftrag gegeben hat. So stellten die Autoren der Studie fest, dass das DM nicht nur ein Instrument zur Reduktion von absenzenbedingten Kosten ist, sondern auch zu einer stärkeren Bindung der Mitarbeitenden an das Unternehmen führt, was sich positiv auf deren Motivation auswirkt. Das DM wird von den Beschäftigten als willkommene Unterstützung und Betreuung wahrgenommen und verbessert auch das Image eines Unternehmens durch eine stärkere Positionierung gegenüber der Konkurrenz und auf dem Arbeitsmarkt.

9. Start der Betriebszählung 2008

Eine halbe Million Arbeitsstätten sind vom Bundesamt für Statistik (BFS) aufgefordert, an der Betriebszählung 2008 teilzunehmen. Dank der Internetplattform E-Survey ist die Teilnahme einfacher, schneller und effizienter geworden. Stichtag der Erhebung ist der 30. September 2008.
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