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Newsletter 2/2008


1. Keine "Kontrollitis" in der Schweiz

Im Rahmen der Arbeiten zur administrativen Entlastung von KMU hat das SECO die staatlichen Kontrollen unter die Lupe genommen. Eine Befragung unter 1600 Unternehmen hat ergeben, dass sich die Belastung von KMU durch staatliche Kontrollen in Grenzen hält. Im Durchschnitt entfallen in den letzten 5 Jahren 1,9 unterschiedliche Kontrollen auf ein KMU.

2. Der Schweizer Erweiterungsbeitrag in der Praxis

Am 20. Dezember 2007 haben die zehn am 1. Mai 2004 der EU beigetreten Mitgliedstaaten (Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Estland, Lettland, Litauen, Malta und Zypern) bilaterale Rahmenabkommen mit der Schweiz betreffend den Beitrag der Schweiz zur Verringerung der wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten in der erweiterten EU unterzeichnet.

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) und die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) haben in den vergangenen Wochen an Informationsveranstaltungen in Zürich, Lausanne und Lugano über die Geschäfts- und Zusammenarbeitsmöglichkeiten für Leistungserbringer, insbesondere für KMU, mit den Partnerstaaten informiert. An diesen Informationsveranstaltungen wurde auch über die Teilnahmemöglichkeit von Schweizer Unternehmen an Ausschreibungen im Rahmen der Förderinstrumente der EU vorgestellt. Die Präsentationen der Veranstaltungen und laufend aktualisierte Informationen zum Erweiterungsbeitrag finden sie auf unserer Internetseite.

3. PloneGov – und KMU sind ohne grosse Kosten fit fürs Internet

Gemäss Berechnungen des SECO können KMU mit der Nutzung des Internet erhebliche Administrativkosten einsparen. Das SECO ist daran, über das KMU-Portal schrittweise die für Behördengeschäfte nötigen Formulare online zur Verfügung zu stellen. Für KMU bietet PloneGov einen eigenen Webauftritt, Foren und Extranet für Externe, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Lieferanten und Kunden, sowie die elektronische Abwicklung des Geschäftsverkehrs. Doch diese neuen Möglichkeiten sollten ohne grosse Kosten bereitgestellt sowie schrittweise und bedarfsgerecht weiterentwickelt werden können. Diese Vorteile bieten Open Source Anwendungen. Am besten informieren Sie sich direkt am PloneGov Infosprint (11. März) und an der OpenExpo (12.- 13. März 2008), beide in Bern.

4. "Wo bleibt das Geld?" Mit gezielter Vorbeugung Zahlungsausfälle verhindern

Viele KMU leiden unter der schlechten Zahlungsmoral ihrer Kunden. Sie verlieren viel Geld und betreiben einen sehr grossen Aufwand für das Einbringen offener Forderungen. Mit einer frühzeitigen Risikobeurteilung lässt sich das vermeiden.

Viele Betriebe leiden unter einer zunehmend schlechteren Zahlungsmoral ihrer Kunden. Gemäss dem European Payment Index 2007 (EPI), einer Befragung von mehreren tausend Unternehmen in der Schweiz und in 25 europäischen Ländern, sind zwischen Herbst 2006 und Frühjahr 2007 sowohl der Zahlungsverzug wie auch die Zahlungsverluste angestiegen. Die vom Schweizer Branchenleader im Bereich „Creditmanagement von A-Z“ regelmässig durchgeführte Untersuchung zeigt weiter, dass sich in unserem Land Privatkunden durchschnittlich 41,4 Tage Zeit nehmen für das Bezahlen offener Rechnungen, Firmenkunden 44,3 und die öffentliche Hand gar 48,7 Tage.

5. Leichter Rückgang der Unternehmenskonkurse in Europa

Die Zahl der Unternehmenskonkurse in Europa ist seit drei Jahren rückläufig. 2007 gingen in Europa 129'000 Gesellschaften Konkurs, was fast 7000 weniger als im Vorjahr (- 5%) sind. Die stärksten Rückgänge wurden in Italien, den Niederlanden und Deutschland registriert. Hingegen verzeichneten Dänemark, Luxemburg und Frankreich steigende Durchschnittswerte. Den grössten Anteil an Konkursen in Europa stellte mit 37% die Dienstleistungsbranche.

Kontakt:
Schweizer Verband Creditreform, Eric Girod, Tel. 021 349 26 00

6. Verlangsamung der Wachstumsperspektiven in der OECD

Die Wirtschaftsentwicklung in den grössten OECD-Wirtschaftsräumen dürfte sich verlangsamen. Die Dezember-Daten der OECD zeigen eine leichte Abschwächung der Wachstumsperspektiven. Der Sammelindex der vorlaufenden Indikatoren für das OECD-Gebiet ging im Dezember 2007 um 0,3% zurück und liegt nun um 2,1 Punkte tiefer als im Dezember 2006. In den USA ging er im Dezember um 0,7 Punkte zurück und liegt um 1,8 Punkte unter dem Vorjahresniveau.

7. Der Aussenhandel erreicht historischen Höchststand

Trotz einer leichten Abflachung im vierten Quartal hat der Schweizer Aussenhandel 2007 einen neuen Rekordstand erreicht. Die Handelsbilanz schrieb mit beinahe 14 Milliarden Franken einen neuen Höchststand. Dieses Resultat übertrifft jenes von 2006 um 1,8 Milliarden Franken. Stimuliert durch die Kaffeeexporte verzeichnet die Nahrungs- und Genussmittelindustrie mit einem Sprung um 24% auf 6 Milliarden Franken das stärkste Wachstum. Die Uhrenindustrie liegt auf Rang 2, gefolgt von der Metallindustrie. Insgesamt haben die Exporte in die EU (+11,7%) deutlich stärker zugenommen als in die USA (+0,4%) oder nach Japan, wo sogar ein Rückgang (-3,1%) zu verzeichnen war.

8. Neue Broschüre zur Neuen Regionalpolitik

Anfang 2008 ist die Neue Regionalpolitik des Bundes in Kraft getreten. Mit der Broschüre "Die Regionalpolitik des Bundes" informiert das SECO über die künftige Förderpraxis.

9. SHAB: Zum 125jährigen Jubiläum ein neuer Webauftritt

Die erste Ausgabe des Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB) ist 1883 erschienen. Das SHAB ist auch 125 Jahre später ein unverzichtbares Arbeitsinstrument für Fachleute in den Bereichen Dienstleistung, Handel und Gewerbe. Zeitgleich mit dem Jubiläum hat das SHAB seinen Internetauftritt www.shab.ch überarbeitet und auf den modernsten technologischen Stand gebracht.

10. Korruption vermeiden - Hinweise für im Ausland tätige Schweizer Unternehmen

Bestechung im Ausland ist auch in der Schweiz strafbar. Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO hat eine zweite, überarbeitete Auflage der Broschüre "Korruption vermeiden - Hinweise für im Ausland tätige Unternehmen" veröffentlicht. Vor dem Hintergrund verschärfter gesetzlicher Bestimmungen und verstärkter internationaler Zusammenarbeit gilt es für Unternehmen, die Risiken der Korruption zu erkennen und die eigene Verantwortung wahrzunehmen.

11. Veranstaltungskalender

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