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Mehr unbezahlte Rechnungen in der Schweiz


(16.05.2012) Die Schweizer Unternehmen verloren im vergangenen Jahr CHF 8,8 Milliarden, weil ihre Kunden ihre Rechnungen nicht beglichen haben. In Europa beläuft sich diese Summe auf EUR 340 Milliarden, wie eine Erhebung des Inkassounternehmens Intrum Justitia ergab.

Die Zahlen des jüngsten "European Payment Index" von Intrum Justitia liegen nahezu gleichauf mit den Rekordwerten aus dem Jahr 2010, als in der Schweiz Zahlungen in Höhe von CHF 9 Milliarden ausstanden. Insgesamt beläuft sich die Quote der uneinbringlichen Forderungen in der Schweiz auf 1,8%.a

In Deutschland ist der Anteil mit 2% so niedrig wie seit 2008 nicht mehr und um 17% niedriger als im Vorjahr, während er in Griechenland bei 5,9% liegt (+20% innert Jahresfrist). In Grossbritannien ist der Prozentsatz der uneinbringlichen Forderungen um 9% auf 3,5% gestiegen. Eine ähnliche Entwicklung gab es in Portugal (13%), Polen (+14%) und Ungarn (+17%).

Während in der Schweiz etwas mehr als ein Drittel der befragten Firmen (38%) Liquiditätsprobleme angeben, was mit der Situation in Finnland vergleichbar ist (37%), beträgt dieser Anteil in Griechenland 96%. Der europäische Durchschnitt beläuft sich auf 57% und ist damit um 10% höher als im Vorjahr.

Die Frist, innerhalb derer die Rechnungen bezahlt werden, ist hingegen im europäischen Durchschnitt von 36 auf 32 Tage gesunken. Der durchschnittliche Zahlungsverzug beläuft sich aber immer noch auf 20 Tage.
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Zuletzt aktualisiert am: 16.05.2012

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