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SNB hält an Kursuntergrenze des Franken gegenüber dem Euro fest


(28.12.2011) Die Schweizerische Nationalbank (SNB) will den Mindestkurs von CHF 1,20 gegenüber dem Euro bis auf Weiteres aufrechterhalten. Dafür ist sie bereit, unbeschränkt Devisen zu kaufen. Der Kurs des Franken sei immer noch hoch und sollte sich längerfristig wieder abschwächen, so die Bank, die sich bereit zeigt, weitere Massnahmen zu ergreifen, falls die Wirtschaftslage dies erfordert.

Laut Aussage der SNB ist die Frankenstärke weiterhin eine Belastung für die Schweizer Wirtschaft. Die Konjunktur hat sich im dritten Quartal 2011 spürbar verschlechtert. Für 2011 rechnet die Nationalbank mit einem realen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zwischen 1,5% und 2%, was den guten Ergebnissen aus dem ersten Quartal zu verdanken sei. 2012 werde das Wachstum dagegen voraussichtlich nur 0,5% betragen. Die Wirtschaftslage der Schweiz sei zudem eng mit der Entwicklung der Schuldenkrise in der Eurozone verknüpft, merkt die SNB an, die fürchtet, dass sich die Situation weiter zuspitzt.

Die Inflation stellt indes in näherer Zukunft keine Gefahr dar. Im Vergleich zum September 2011 wurde die Inflationsprognose erneut nach unten korrigiert. Kurzzeitig rechnet die SNB mit einer negativen Teuerungsrate. Konkret dürfte die Inflation 2011 bei 0,2% liegen, 2012 bei -0,3% und 2013 bei 0,4%. Das Zielband für den Dreimonats-Libor wird von der SNB weiter bei 0% bis 0,25% belassen.

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Zuletzt aktualisiert am: 28.12.2011

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