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Starker Importeinbruch im November


(28.12.2011) Die Aussenhandelszahlen für den November 2011 haben das Abflauen der Konjunktur in der Schweiz bestätigt. Laut Angaben der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) verringerten sich die Einfuhren gegenüber dem Vorjahresmonat nominal um 6,7% auf CHF 14,8 Milliarden. Die Ausfuhren verbuchten einen leichten Anstieg um 0,9% und erreichten CHF 17,8 Milliarden. Als Folge dieser gegenläufigen Entwicklungen schliesst die Handelsbilanz mit einem Monatsüberschuss von CHF 3 Milliarden ab und weist so den zweithöchsten Wert in der Geschichte auf.

Im November kam es beim Import in allen Produktsparten mit Ausnahme der Energieträger (+1,4%) zu einem Rückgang. Die positive Entwicklung bei den Energieträgern sei jedoch allein auf die Preiserhöhungen zurückzuführen, so die EZV. Am stärksten eingebrochen sind die Einfuhren von Konsumgütern (-10%), wobei die Entwicklung bei den Medikamenten besonders negativ verlief (-22,7%).

Exportseitig konnten vier von zehn Branchen ihre Umsätze steigern. Die Uhrenindustrie erzielte erneut einen Rekord und überschritt erstmals die Marke von CHF 2 Milliarden (+16%). Positiv entwickelten sich auch die Nahrungs- und Genussmittelindustrie (+3,9%), die chemische Industrie (+2,7%) und die Herstellung von Präzisionsinstrumenten (+1,1%). Die Exporte der Papier- und Grafischen Industrie erlitten hingegen einen Einbruch um 17,2%.

In den ersten elf Monaten des Jahres stiegen die Exporte im Vergleich zum Vorjahr um 2,3% auf CHF 181,9 Milliarden, die Importe um 0,3% auf CHF 160,1 Milliarden. Seit dem ersten Quartal 2011 hat sich das Wachstum in beiden Richtungen des Handelsverkehrs verlangsamt. Der Handelsbilanzüberschuss für den genannten Zeitraum liegt bereits um CHF 2,3 Milliarden über dem Wert des Gesamtjahres 2010.

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Zuletzt aktualisiert am: 28.12.2011

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