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Weniger ausländische Touristen im August


(19.10.2011) Die Schweizer Hotellerie musste im August 2011 schwere Verluste hinnehmen. Die Zahl der Logiernächte ging im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6,3% (260'000 Einheiten) auf 3,9 Millionen zurück, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte.

Dieses Minus geht hauptsächlich auf das Konto der ausländischen Gäste, bei denen sich die Zahl der Logiernächte um 9,4% (229'000) auf 2,2 Millionen verringerte. Die Touristinnen und Touristen aus der Schweiz kamen auf 1,6 Millionen Logiernächte, was einem Rückgang um 1,9% (31'000) entspricht. Dem BFS zufolge lassen sich die Ergebnisse vor allem mit der Stärke des Schweizer Franken erklären. Über den gesamten Zeitraum von Januar bis August 2011 kumuliert, ging die Zahl der Logiernächte gegenüber 2010 um 1,7% auf 25,4 Millionen zurück. Die Nachfrage aus dem Ausland nahm in dieser Zeit um 2,8% ab und erreichte 14,5 Millionen Logiernächte. Die Binnennachfrage sank um 0,2% auf 10,9 Millionen.

Das Tessin weist mit einem Rückgang der Logiernächte um 13% von allen Tourismusregionen die schlechtesten Ergebnisse auf. Anschliessend folgen die Ostschweiz (-10%), die Genferseeregion (-7,8%), Graubünden (-7,3%), das Wallis (-6,8%) und das Berner Oberland (-4,9%). Positive Zahlen vermeldet einzig die Region Freiburg mit einem Plus von 4,4%.

Am stärksten brach die Nachfrage der Gäste aus den Golfstaaten ein (61% weniger als im August 2010). Allerdings weist das BFS darauf hin, dass Ramadan in diesem Jahr in den August fiel. Das Minus beträgt für Europa 12%, für die USA 11% und für Japan 7,7%. Der asiatische Kontinent verbuchte ein Logiernächteplus in Höhe von 3,3%, was im Wesentlichen den Touristenströmen aus China (+65%) zu verdanken ist. Mit 34'000 zusätzlichen Besucherinnen und Besuchern weist das Land im August den stärksten Anstieg in absoluten Zahlen auf.

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Zuletzt aktualisiert am: 19.10.2011

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