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Schweizer Wirtschaft 2010 bei guter Gesundheit


(07.09.2011) Die Schweizer Wirtschaft ist 2010 generell gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Schweiz stieg im Vergleich zum Vorjahr bei laufenden Preisen um 2,8%, wie die ersten Schätzungen des Bundesamtes für Statistik (BFS) ergaben.

Das gute Ergebnis lässt sich mit der kräftigen Binnennachfrage erklären, die gegenüber 2009 um 2,9% zugenommen hat (2009: +0,1%). Gestützt wurde diese durch einen Anstieg der Investitionen (+7,5%) und durch den Konsum der Haushalte (+1,7%). Während 2009 für die Schweizer Industrie ein schwieriges Jahr war (-10,8%), investierten die Unternehmen im vergangenen Jahr kräftig in Ausrüstungsgüter (+10,9%). Die Bauinvestitionen setzten ihren Aufwärtstrend fort (+3,5%).

Von der positiven Lage konnten alle Branchen profitieren. Die Exportzweige, insbesondere die Industrie, erreichten dank der günstigen internationalen Konjunktur eine markante Wertschöpfungssteigerung. Nach zwei schwierigen Jahren fand auch der Aussenhandel mit Waren und Dienstleistungen wieder zu seiner früheren Dynamik zurück. Das Ergebnis: Die Exporte der Schweizer Unternehmen steigerten sich insgesamt um 8,4%.

Auch der Finanzsektor blüht nach einer äusserst mühsamen Zeit wieder auf. Die Finanzinstitute haben zu einem leicht positiven Wachstum zurückgefunden. Getragen wurde das Wachstum vom Einlagen- und Kreditgeschäft sowie von der weitgehend normalisierten Lage auf den Finanzmärkten.

Die Importe erreichten ihrerseits im vergangenen Jahr ein Plus von 7,3%. Getrübt wird das Ergebnis einzig durch die Importe von Dienstleistungen, die um 1,9% sanken. Das BFS schreibt dieses Minus den Finanzgeschäften zu.

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Zuletzt aktualisiert am: 07.09.2011

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