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Wachstumsprognosen nach unten korrigiert


(22.06.2011) Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) hat seine Konjunkturprognosen aufgrund der erwarteten Abschwächung des Aussenhandels nach unten korrigiert. Den jüngsten Schätzungen zufolge wird das BIP-Wachstum 2012 bei 1,5% liegen, wohingegen ursprünglich mit 1,9% gerechnet wurde. Die Prognosen für das Jahr 2011 bleiben unverändert bei 2,1%.

Nach mehreren wachstumsstarken Quartalen wies die Schweizer Wirtschaft im ersten Quartal 2011 Zeichen einer abflauenden Konjunktur auf. Das BIP-Wachstum verlangsamte sich und lag im Vergleich zum Vorquartal bei 0,3% und im Vergleich zum ersten Quartal 2010 bei 2,4%.

Auch einige Indikatoren für den Geschäftsgang weisen auf den Beginn einer Wende hin. Dank der steigenden Binnennachfrage, insbesondere im Baugewerbe, dürfte sich der Rückgang des BIP-Wachstums jedoch in Grenzen halten.

Laut Angaben des SECO sind die Währungsschwankungen das grösste Risiko für die Schweizer Wirtschaft. Der Wert des Schweizer Franken hat das letzte Rekordhoch von Mitte der 90er Jahre weit überschritten. Mit der Aufwertung ist für die Schweizer Exportunternehmen ein erheblicher Verlust an Wettbewerbsfähigkeit verbunden.

Die internationale Lage, die von der starken Verschuldung einiger Länder und den Risiken einer neuen Finanzkrise geprägt ist, lässt vermuten, dass der Schweizer Franken seine Rolle als Fluchtwährung beibehalten wird. Es ist allerdings schwer abzusehen, wie lange diese Phase andauern wird.

Die positive Seite der momentanen Frankenstärke: Die importierte Inflation bleibt begrenzt. So hatte der Preisanstieg bei den Rohstoffen keine Auswirkungen auf die Konsumentenpreise.

Auf dem Arbeitsmarkt sind die kurzfristigen Aussichten positiv, doch man muss sich darauf einstellen, dass es 2012 zu einer leichten Verschlechterung kommen wird: Die Arbeitslosenquote könnte von 3,1% in diesem auf 3,3% im kommenden Jahr steigen.

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Zuletzt aktualisiert am: 22.06.2011

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