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(29.12.10) Die Lohnverhandlungen für 2011 sind für Travail.Suisse insgesamt zufriedenstellend verlaufen. Die Gehälter der Arbeitnehmenden werden zu Beginn des nächsten Jahres um 1,5% bis 2,5% steigen.
Das Ziel der Verhandlungen, die vom kräftigen Aufschwung der Schweizer Wirtschaft geprägt waren, bestand vorwiegend darin, den seit 2004 angestauten Rückstand auszugleichen, wie die Gewerkschaft betont. Das Baugewerbe, das von der Weltwirtschaftskrise verschont blieb, lief in diesem Jahr auf Hochtouren. Im Gewerbe konnten die Arbeitnehmenden Lohnerhöhungen zwischen 1,5% und knapp 3% durchsetzen. Im Bauhauptgewerbe wurde dagegen keine Einigung erzielt.
In der Industrie hat die Krise tiefe Spuren hinterlassen. Trotz der Erholung der Wirtschaft ist dort eine gewisse Lohnzurückhaltung festzustellen. Die Lohnerhöhungen belaufen sich auf 1% bis 2%. Des Weiteren setzt sich der Trend zu Einmalzahlungen und Boni fort.
Die Lohnverhandlungen in den Spitälern und Heimen leiden schon lange unter der Diskussion über die Kosten im Gesundheitssektor. Im Gastgewerbe wurden für 2011 überhaupt keine Lohnverhandlungen geführt.
Höhere Krankenkassenprämien, die Anhebung der Mehrwertsteuer und zusätzliche Lohnabzüge werden das Portemonnaie belasten, macht Travail.Suisse zudem deutlich. Wegen der relativ schwachen Teuerung von 0,7% werden die meisten Arbeitnehmenden im nächsten Jahr aber real ein wenig mehr verdienen.
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