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Das Gesundheitswesen ist einer der grössten Arbeitgeber in der Schweiz


(08.12.10) Der Schweizer Gesundheitssektor zählt zu den wichtigsten Stellenanbietern des Landes. Mit mehr als 500'000 Beschäftigten im Jahr 2008 entfällt knapp ein Achtel aller Arbeitsplätze auf diesen Bereich. Die drei Hauptpfeiler des Gesundheitssystems sind die Krankenhäuser (163'000 Stellen), die sozialmedizinischen Institutionen (155'000 Stellen) und der ambulante Sektor (100'000 Stellen).

Laut Angaben des Bundesamtes für Statistik (BFS) wurden zwischen 2001 und 2008 im Gesundheitsbereich 90'000 neue Arbeitsplätze geschaffen, was einem Plus von 2,6% pro Jahr entspricht. Demgegenüber stieg die Beschäftigung allgemein im selben Zeitraum nur um 1,2%. In den Krankenhäusern ist die Nachfrage nach Arbeitskräften am höchsten, gefolgt von den sozialmedizinischen Einrichtungen. Trotz dieser guten Situation interessieren sich nur wenige Jugendliche für den Bereich, und die Behörden fürchten, dass es in Zukunft zu einem Arbeitskräftemangel kommen könnte.

Innerhalb des Sektors ist die Dynamik in der pharmazeutischen und technisch-medizinischen Industrie, die 61'000 Beschäftigte zählt, am höchsten. Der durchschnittliche jährliche Zuwachs liegt dort bei 4,4% und übertrifft damit deutlich die Werte der Krankenhäuser (2,1%) und des ambulanten Sektors (2%). Trotz dieser unterschiedlichen Verteilung befindet sich der Gesundheitsbereich insgesamt klar über dem Mittel des tertiären Sektors, das bei einem Plus von 1,5% pro Jahr liegt.

Die Beschäftigungsdichte in den Krankenhäusern ist in der Nordwestschweiz am höchsten, wo auf 100'000 Einwohner 2'460 Beschäftigte kommen. Am niedrigsten ist sie in der Zentralschweiz mit 1'525 Beschäftigten.

Während die Krankenhäuser schweizweit innerhalb des Gesundheitssektors der Bereich mit den meisten Beschäftigten sind, ist im Tessin und in der Zentralschweiz die Beschäftigungsdichte in den sozialmedizinischen Institutionen höher als in den Krankenhäusern. Die Genferseeregion fällt dadurch auf, dass sie die höchste Dichte im ambulanten Sektor und die geringste in den sozialmedizinischen Institutionen aufweist.

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Zuletzt aktualisiert am: 08.12.2010

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