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Stabiler Arbeitsmarkt zu Beginn des Jahres 2010


(10.03.10) Die Zahl der Arbeitsplätze ist innerhalb des letzten Jahres um 0,1% gesunken, was einem Verlust von 3'000 Stellen entspricht. Gemäss der Beschäftigungsstatistik (BESTA) gingen die Stellen im sekundären Sektor um 2,5% zurück (-27'000), während sie im tertiären Sektor um 0,8% zunahmen (+24'000). Die Indikatoren des Beschäftigungsbarometers des Bundesamtes für Statistik (BFS) lassen für das erste Quartal 2010 eine mögliche Verbesserung der Lage erkennen.

Am Ende des vierten Quartals 2009 zählte die Schweiz 4,534 Millionen Erwerbstätige und damit 0,3% mehr als ein Jahr zuvor. Gemäss Erwerbstätigenstatistik (ETS) ist diese Entwicklung auf ein Plus bei den erwerbstätigen Frauen zurückzuführen (+0,8%), während die Zahl der Männer leicht zurückging (-0,1%).

Im Industriesektor waren die im Jahresvergleich am stärksten betroffenen Branchen dieselben wie in den letzten Quartalen, nämlich "Herstellung von Metallerzeugnissen" (-5,5%) und "Medizinische Geräte, Präzisionsinstrumente, Uhren" (-6,5%). Im tertiären Sektor erlitten die Branchen "Detailhandel, Reparatur von Gebrauchsgütern" (-1,6%) und "Nachrichtenübermittlung" (-5,9%) herbe Verluste.

Während bei der Gesamtbeschäftigung die Region Zürich (+0,9%) und die Genferseeregion (+1,1%) positive Werte aufweisen, fällt die Jahresbilanz im sekundären Sektor in allen Grossregionen negativ aus. Im tertiären Sektor war die Beschäftigung in der Nordwestschweiz und in der Zentralschweiz ebenfalls rückläufig.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal blieb die Zahl der inländischen Beschäftigten stabil (3,299 Millionen im vierten Quartal 2009), während die Zahl der Arbeitnehmenden ausländischer Nationalität um 1,3% zunahm (1,234 Millionen). Bei Letzteren verlief die Entwicklung je nach Aufenthaltsbewilligung unterschiedlich.

Im ersten Quartal 2010 könnte sich die Arbeitsmarktlage verbessern. Der saisonbereinigte Index der offenen Stellen stieg gegenüber dem Vorquartal um 7,5% und der Indikator der Beschäftigungsaussichten liegt um 0,4% über dem Wert des Vorjahresquartals. Zudem weist der sekundäre Sektor zum ersten Mal seit 5 Quartalen für das kommende Quartal eine positive Tendenz auf.

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Zuletzt aktualisiert am: 10.03.2010

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