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Mehr ausländische Beschäftigte


(03.02.10) Die Zahl der ausländischen Beschäftigten auf dem Schweizer Arbeitsmarkt ist im zweiten Quartal 2009 innert Jahresfrist um 5% auf 974'000 gestiegen. Laut Angaben des Bundesamtes für Statistik (BFS) arbeiteten in diesem Zeitraum insgesamt 282'000 Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz, ohne dort ihren Wohnsitz zu haben, darunter 93% Grenzgängerinnen und Grenzgänger oder Personen mit einer kurzfristigen Arbeitserlaubnis.

Im Vergleich zu 2008 (-1,4%) ist die Zahl leicht zurückgegangen, während die Zahl der Beschäftigten mit Schweizer Nationalität unverändert blieb. In der Gruppe der ausländischen Beschäftigten mit einer Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung kletterten die Zahlen besonders bei den Arbeitnehmenden aus Deutschland (+18% oder +25'000), Frankreich (+9,7% oder +5'000) und Portugal (+9,2% oder +11'000) nach oben.

Das BFS ermittelte, dass 33% der ausländischen Beschäftigten eine Tertiärausbildung abgeschlossen haben (Universität, Hochschule oder Höhere Berufsbildung). Dieser Anteil fällt jedoch je nach Nationalität sehr unterschiedlich aus. Bei den deutschen und französischen Beschäftigten ist er hoch (62% bzw. 61%), bei denen aus den Westbalkan-Ländern (6,8%) und Portugal (7,1%) dagegen deutlich geringer. Bei den Personen aus den letztgenannten Regionen ist mit 9,0% bzw. 6,8% auch die höchste Arbeitslosenquote zu verzeichnen.

Allgemein war die Arbeitslosenquote bei den Ausländerinnen und Ausländern mit 7,2% doppelt so hoch wie in der Schweizer Bevölkerung (3,1%). Zudem sind sie häufiger von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen. 36% der Arbeitslosen ausländischer Nationalität hatten im zweiten Quartal 2009 seit mehr als einem Jahr keine Arbeit, während das nur für 25% der Schweizer Arbeitslosen galt.

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Zuletzt aktualisiert am: 03.02.2010

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