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Starke Einbrüche im Aussenhandel zwischen Januar und September


(28.10.09) Der Aussenhandel der Schweiz musste von Januar bis September 2009 starke Einbussen hinnehmen, auch wenn die Talfahrt im dritten Quartal etwas gebremst wurde. Dies gab die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) in einer Medienmittelung bekannt. Besonders gelitten hat der Handel mit der Europäischen Union, dem wichtigsten Partner der Schweiz.

Die Exporte sind in den ersten neun Monaten des Jahres um 15,3% auf CHF 133,5 Milliarden zurückgegangen. Real bzw. inflationsbereinigt sind die Zahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16,7% gesunken.

Die Importe verringerten sich um 16,3% auf CHF 119 Milliarden. Real beläuft sich der Rückgang auf 10,3%. Der Handelsüberschuss erreicht damit CHF 14,4 Milliarden. Das ist ein Minus von 6%, also von fast einer Milliarde Franken gegenüber dem Ergebnis von 2008.

Während noch vor einem Jahr die Branchen mehrheitlich gut gelaunt waren, verzogen in den ersten neun Monaten dieses Jahres alle das Gesicht, wie die EZV bemerkt. Am stärksten war der Einbruch in der Metallurgie mit einem Einbruch der Exporte um mehr als ein Drittel.

Die Uhrenindustrie, die Textilindustrie, die Maschinen- und Elektronikindustrie sowie die Kunststoffindustrie verbuchten ihrerseits einen Rückgang von einem Viertel. Nur in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie blieben die Verluste minimal, was vorwiegend auf die stark gestiegenen Exportzahlen bei Kaffee (+18%) und Tabakfabrikaten zurückzuführen ist.

Der Blick auf die Absatzmärkte zeigt, dass die Exporte in alle Kontinente mit Ausnahme von Afrika (+1,6%) rückläufig waren. Europa, der wichtigste Handelspartner der Schweiz, wies den stärksten Einbruch auf (-18,2%). Die Ausfuhren nach Russland und in die Türkei reduzierten sich um ein Drittel. Die Exporte nach Japan nahmen dagegen dank der sprunghaft gestiegenen Lieferungen von Pharmazieerzeugnissen um 12% zu.

Medienmitteilung der EZV

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Zuletzt aktualisiert am: 28.10.2009

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