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Die Löhne werden im kommenden Jahr um mindestens 3% steigen


Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) sieht den Beginn der Lohnverhandlungen zum Jahresende sehr positiv. Die meisten der bereits geschlossenen Vereinbarungen enthalten deutliche Reallohnerhöhungen, wie der Chef-Ökonom des SGB, Daniel Lampart, bei einer Pressekonferenz bekannt gab. In zahlreichen Unternehmen werden die Löhne 2009 um mehr als 3% steigen, also liegt der Lohnzuwachs über der Teuerung, die etwa 2,6% betragen wird.

Dem SGB zufolge kann nur eine starke Zunahme der Kaufkraft verhindern, dass der Schweizer Binnenmarkt in eine Rezession verfällt. "Mit einem Lohnzuwachs von 3,5 bis 4% würde das BIP um knapp 2,5% ansteigen", machte Daniel Lampart deutlich, wobei er noch einmal daran erinnerte, dass die Bilanz der meisten Unternehmen für das laufende Jahr gut oder sogar sehr gut ist.

Unter den bereits getroffenen Vereinbarungen stechen die Lohnerhöhungen im Gewerbe besonders hervor. In der Sparte Bautechnik steigen die Löhne um 3,2%, im Metallbau um 3,3%, in der Elektroinstallation um 3,6% und in der Sparte Isolierung um 3,9%. Nach harten Verhandlungen haben die Angestellten der Post eine allgemeine Lohnerhöhung um 3,1% durchsetzen können.

Auch der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) zeigt sich zufrieden: "Die Zufriedenheit auf Seiten der Gewerkschaften muss nicht mit Unzufriedenheit auf Seiten der Arbeitgeber einhergehen", erklärte der Direktor des SAV, Thomas Daum, der Tageszeitung Le Temps. Er weist allerdings darauf hin, dass zahlreiche Verhandlungen in der Industrie noch ausstehen. Er vermutet, dass dort die Ergebnisse eher unterhalb von 3% liegen werden.

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Zuletzt aktualisiert am: 26.11.2008

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