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Eine neue Studie singt ein Loblied auf die Unordnung


Chaotische Angestellte, deren Schreibtisch unter Bergen von Papier verschwindet und deren Bildschirm von Desktop-Symbolen überhäuft ist, benötigen im Vergleich zu ihren Kolleginnen und Kollegen 36% weniger Zeit, um Dokumente zu finden, die sie brauchen. Wie kann das sein? Ganz einfach: Wer seine Papiere vor sich aufstapelt, hat sie immer griffbereit.

Diese These vertritt zumindest der amerikanische Management-Professor Eric Abrahamson. Seine Studie "Disorganization theory und disorganizational behaviour: towards an etiology of messes" wird auf der Website Eco89 erwähnt. Das Buch mit dem deutlicheren Titel "Das perfekte Chaos. Warum unordentliche Menschen glücklicher und effizienter sind" führt die Ergebnisse noch weiter aus.

Nachdem Eric Abrahamson verschiedene Typen von Unordnung ausfindig gemacht und untersucht hatte, erkannte er, dass unordentliche Angestellte produktiver sein können als ihre besser organisierten Kolleginnen und Kollegen. Wer dem Wegräumen feindlich gesinnt ist, verliert nämlich keine Zeit damit, seinen Arbeitsplatz zu ordnen, noch muss er aufstehen, um Schränke zu öffnen oder zu schliessen. Zudem sei die Unordnung an sich eine besondere Form der Ordnung, eine sehr persönliche Art, die Dinge zu regeln, so Abrahamson.

Unordentliche Arbeitnehmende seien auch kreativer: Ihre Ablehnung gegenüber dem Verstauen von Dingen führe dazu, dass sich die verschiedensten Informationen und Dokumente vor ihren Augen mischen. Die Assoziationen und Ideen, die dabei entstehen, können zu mutigen Initiativen oder grossartigen Innovationen führen...

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Zuletzt aktualisiert am: 22.10.2008

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