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Die Schweizerinnen und Schweizer vernachlässigen zu oft den Verkauf


Die Schweizer vernachlässigen zu oft den Verkauf
Mehrere Wirtschaftsspezialisten sind der Meinung, dass die Schweizer Kultur dem Verkauf einen zu geringen Stellenwert einräumt. In einem Markt, in dem die Wettbewerbsfähigkeit eine immer stärkere Rolle spielt, kann man heute nicht mehr davon ausgehen, dass sich ein Produkt von selbst verkauft.

"Der Verkauf war lange Zeit ein Bereich, den man in der Schweiz vernachlässigt hat“, erklärt Michelle Bergadaa, Professorin für Marketing an der Universität Genf. "Doch seit ungefähr fünf Jahren ändert sich das Meinungsbild. Weiterbildungen in diesem Bereich sind immer gefragter, besonders in der Westschweiz.“

Wie alle Firmenabteilungen, muss auch die Verkaufsabteilung Mehrwert schaffen. Anstatt sich mit der Aufnahme der Bestellungen zufrieden zu geben, muss der Verkäufer ein echter Verkaufsfachmann werden, der weiss zu verhandeln und zu organisieren, der seine Produkte, das Unternehmen und dessen Strategie ausgezeichnet kennt. Ein Verkäufer sollte sich in seinen Kunden hineinversetzen können und dessen Bedürfnisse kennen.

Bevor man als Unternehmer sein Business startet, sollte man zuerst an seine zukünftigen Käufer denken. Nun aber ist dieser Reflex viel zu schwach in der Schweiz. Hierzulande zieht man es oft vor das Produkt an allen Ecken und Enden zu perfektionieren statt Kunden zu werben. In den USA dagegen ist die zentrale Idee der Unternehmensgründer, einen ersten Auftrag zu erhalten.

Eine gute Verkaufsstrategie stellt einen unschlagbaren Vorteil dar für eine junge Gesellschaft. Vor allen Dingen dann, wenn wie Michelle Bergadaa anführt "viele schon etablierte Unternehmen sich auf ihren Erfolgen ausruhen und dabei gewisse kommerzielle Aspekte vernachlässigen“. Junge Unternehmer sind also gut damit beraten entweder selbst im Verkaufsbereich gut ausgebildet zu sein, oder aber diese Aufgabe einem Spezialisten zu übertragen. Was nützt es innovative Produkte oder Dienstleistungen zu kreieren, wenn diese anschliessend nicht kommerzialisiert werden?

Für Personen, die daran interessiert sind , ihren Geschäftsgeist und ihren Sinn für Beziehung und Marketing weiter auszubilden, organisiert die Universität Genf am Freitag und Samstag, den 31. März und 1. April, sowie am 7. und 8. April 2006 ein Seminar zu Verkauf, Verhandlung und Management des Verkaufspersonals.
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Zuletzt aktualisiert am: 31.03.2006

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