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Umweltsektor im Aufschwung


Umweltsektor im Aufschwung
Die Märkte des Umweltsektors profitieren von einem Zuwachs von 3,6% und liegen damit über dem Schweizer Durchschnitt. Für Unternehmerinnen und Unternehmer bedeutet dies ein grosses Marktpotential.

Laut einer kürzlich durchgeführten WWF-Studie, die vom BUWAL (Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft) mitfinanziert wurde, liegt die Wachstumsrate einiger Sektoren im Umweltbereich sogar über 10%.

Kernmärkte sind die Ressourcenverwaltung, die Umweltbelastung sowie die sauberen Technologien.

"Im Bereich der Technologien ist im Zusammenhang mit Umweltschutz viel machbar, vor allem was Luft, Wasser und Lärm angeht", erklärt Arthur Mohr, Abteilungsleiter im BUWAL.

Ihm zufolge gibt es nicht genügend Beratungsagenturen für ökologische Fragen, obwohl seitens der multinationalen Unternehmen in diesem Bereich grosse Nachfrage herrscht. "Umweltmanagement besteht darin, alle Unternehmensprozesse von der Produktion bis zum Verkauf hin zu analysieren, um herauszufinden, wo Energie gespart werden kann", erklärt er.

In den 90-er Jahren galt die Ökologie vielen als Vernichterin von Arbeitsplätzen. Dagegen stellt man heute fest, dass ihr wirtschaftlicher Effekt sehr positiv sein kann, wenn sie vernünftig umgesetzt wird. Man spricht hier von Ökoeffizienz.

"Machine-to-machine" -Kommunikationssysteme (M2M) ermöglichen es zum Beispiel, die Energieverschwendung zu reduzieren. So hat die Firma Silentsoft AG ein System auf den Markt gebracht, das automatisch eine Warnung per SMS versendet, sobald der Ölstand eines Heizölreservoirs seinen unteren Grenzwert erreicht hat. Solche Vorrichtungen können auch für elektrische und hydraulische Installationen nutzbringend sein.

Auch wenn die Investitionskosten jetzt noch relativ hoch sind, ist es sehr wahrscheinlich, dass in absehbarer Zeit alle diese ökologischen Systeme nutzen werden, um den Unterhalt ihrer Wohnung zu erleichtern und zu optimisieren.
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Zuletzt aktualisiert am: 08.05.2006

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