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Der italienische Markt wird für die Schweizer Wirtschaft unumgänglich

Der italienische Markt wird für die Schweizer Wirtschaft unumgänglich
Von Mozzarella bis Diesel-Jeans wächst der Einfluss Italiens im Alltag der Schweizer-Bevölkerung seit 40 Jahren unaufhörlich. So nimmt das Land neuerdings den Platz Frankreichs als zweitwichtigster Wirtschaftspartner der Schweiz ein, hinter Deutschland. 2005 sind die Importe aus Italien auf 16'530 Millionen Franken (+4,3%) angestiegen, gegenüber 14'816 Millionen Franken (+8,1%) bei den Exporten. Bezüglich des Handelsvolumens stehen chemische Produkte, Energieträger, Maschinen und Textilien an der Spitze.

Im Bewusstsein des zunehmenden Einflusses des italienischen Marktes auf die Schweizer Wirtschaft hat Bundesrätin Doris Leuthard vor kurzem in Genua an einem bilateralen Treffen für kleine und mittlere Unternehmen teilgenommen. Ihrer Meinung nach besteht noch sehr viel Wachstumspotenzial zwischen den beiden Ländern, allerdings nur, wenn die Infrastruktur weiter ausgebaut wird.

Die Wirtschaftsministerin hat hervorgehoben, welch wichtigen Beitrag die Schweiz durch den Bau der NEAT leistet, und rief Italien dazu auf, für die nötigen Anschlüsse im Süden der neuen Strecken über Lötschberg/Simplon und Gotthard zu sorgen. Die ebenfalls anwesende italienische Aussenhandelsministerin Emma Bonino setzte sich ihrerseits für umfangreiche Investitionen zur Verbesserung der Infrastruktur in der Po-Ebene ein.

Um den Handel mit ganz Italien zu fördern (momentan werden 85% der Geschäfte mit Norditalien getätigt), sollte das nächste bilaterale Treffen der KMU im Süden des Landes stattfinden.

Der Direktor der Tessiner Handelskammer, Claudio Camponovo, sieht optimistisch in die Zukunft. Seiner Meinung nach werden die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Schweiz und ihrem grossen Nachbarland in den kommenden Jahren weiterhin wachsen, "trotz des starken Korporatismus in der italienischen Wirtschaft."
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Zuletzt aktualisiert am: 29.11.2006

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