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Einwanderung fördert das Wachstum in der Schweiz

Einwanderung fördert das Wachstum in der Schweiz
Dank der Verflechtung der nationalen Arbeitsmärkte bringt die Globalisierung einen starken Anstieg des gesamten Arbeitsangebots mit sich: Der Zustrom an qualifizierten Arbeitskräften zieht nicht nur einen Ausgleich des verhängnisvollen Arbeitskräftemangels nach sich, sondern führt auch zu einer besseren Leistungsfähigkeit. Hinzu kommt, dass die Lohnerhöhungen dadurch gemässigt bleiben und die strukturell bedingte Arbeitslosigkeit sinkt. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer neuen Erhebung des Ressorts Economic Research der Credit Suisse.

Der "Krieg der Talente", der sich durch den Wegfall der Schranken vor dem Schweizer Arbeitsmarkt verschärft hat, wirkt laut Aussage der Analysten der grossen Schweizer Bank wie ein "Selbstheilungsmechanismus" auf den Arbeitsmarkt. Umso mehr, da gleichzeitig keine Verdrängung Schweizer Arbeitskräfte zu beklagen ist.

Mittel- und langfristig erhält der Schweizer Arbeitsmarkt durch den Zustrom gut ausgebildeter Arbeitskräfte neuen Schwung. Der Studie zufolge ist nämlich das Humankapital neben dem realen Kapital und dem Stand des technologischen Fortschritts einer der unumgänglichen Faktoren für die Produktivitätssteigerung.

Zudem steigt seit Inkrafttreten des Personenfreizügigkeitsabkommens das Ausbildungsniveau der Neuankömmlinge unaufhörlich an, so dass die Schweiz in den Genuss eines immer stärkeren "Brain Gains" kommt.

Die Studie belegt ebenfalls, dass die Lohn- und Gehaltsforderungen immer gemässigter ausfallen, was insbesondere an der schwächeren Stellung der Gewerkschaften liegt. Der Zustrom neuer Arbeitskräfte wirkt auf die Parameter ein, die die Stärke der Verhandlungspositionen bestimmen, da der Anteil der in Gewerkschaften organisierten Arbeitnehmer an der Gesamtheit der berufstätigen Bevölkerung sinkt, während zugleich die Konkurrenz um die Arbeitsplätze härter wird.


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Zuletzt aktualisiert am: 29.08.2007

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