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Die Arbeitslosigkeit geht zurück, doch das Problem der Unterbeschäftigung bleibt

Die Arbeitslosigkeit geht zurück, doch das Problem der Unterbeschäftigung bleibt
In der Schweiz sind etwa 263'000 Menschen unterbeschäftigt, d.h. sie haben eine Teilzeitstelle, möchten ihren Beschäftigungsgrad jedoch erhöhen und wären innerhalb von drei Monaten verfügbar. Ein Drittel dieser Angestellten strebt sogar eine Vollzeitstelle an. Dies ist eines der Ergebnisse der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung 2007 des Bundesamtes für Statistik (BFS).

Der Anteil unterbeschäftigter Arbeitnehmender an der Erwerbsbevölkerung ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahezu gleich geblieben (6,2% gegenüber 6,1% im 2. Quartal 2006). Um das Ausmass dieses Phänomens zu erfassen, nimmt man gewöhnlich die gewünschte zusätzliche Arbeitszeit als Massstab. Laut BFS möchte ein Viertel der Unterbeschäftigten zwischen einer und fünf Stunden pro Woche mehr arbeiten (26% bzw. 69'000 Personen). Und jeder Fünfte (19%), also beachtliche 50'000 Unterbeschäftigte, würden sogar gerne mindestens 20 Stunden pro Woche zusätzlich arbeiten.

Gleichzeitig geht die Arbeitslosigkeit weiter zurück. Zwischen dem 2. Quartal 2006 und dem 2. Quartal 2007 ist die Zahl der Arbeitslosen in der Schweiz von 169'000 auf 156'000 gesunken, was einem Rückgang von 7,6% entspricht. Die Arbeitslosenquote beträgt derzeit 3,6% und liegt damit weit unter dem europäischen Durchschnitt. Von den Nachbarländern kann nur Österreich eine ähnliche Quote aufweisen (3,9%). Italien (6,4%), Deutschland (6,6%) und Frankreich (8,1%) verzeichnen einen deutlich höheren Wert.

Im 2. Quartal 2007 hatten insgesamt 9,8% der Erwerbsbevölkerung in der Schweiz keine oder nicht genügend Arbeit (Arbeitslose und Unterbeschäftigte zusammen). Das von diesen beiden Gruppen zusätzlich gewünschte Arbeitspensum kommt 203'000 Vollzeitstellen gleich.


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Zuletzt aktualisiert am: 17.10.2007

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