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Die EM 2008 wird für einen Boom im Hotelgewerbe sorgen

Die EM 2008 wird für einen Boom im Hotelgewerbe sorgen
Die Schweizer Tourismusbranche läuft weiterhin auf Hochtouren. Die BAK Basel Economics schätzt, dass sich die Wachstumsdynamik in der Wintersaison (November 2007 bis April 2008) fortsetzen wird. Die Anzahl der Hotelübernachtungen wird im Vergleich zur letzten Wintersaison voraussichtlich um etwa 3,1% steigen und zum ersten Mal mehr als 16 Millionen betragen. Grund für diese Entwicklung ist die starke Nachfrage aus dem Ausland.

Der verstärkte Aufschwung lässt sich mit der einzigartigen Kombination zweier Faktoren erklären: Weltweit zieht die Konjunktur an und gleichzeitig verliert der Schweizer Franken an Wert. Die hervorragende Lage in der Schweizer Tourismusbranche wird in allen Tourismusregionen mit Ausnahme des Tessins zu hohen Wachstumsraten führen. Das stärkste Wachstum wird für die grossen Städte erwartet (+44%), die überdurchschnittlich von der steigenden Nachfrage aus weiter entfernten Ländern profitieren.

Der Sommer 2008 wird dann gänzlich im Zeichen des Fussballs stehen. Für die Saison kann man daher mit einem Anstieg der touristischen Nachfrage um 4,7% rechnen. Dies ist vor allem dem vorhersehbaren Besucheransturm aus dem Ausland zuzuschreiben, der sich anlässlich der Fussballeuropameisterschaft einstellen wird. Insgesamt wird die Zahl der Übernachtungen durch die EURO 08 voraussichtlich um eine halbe Million ansteigen. Die gesamte Nachfrage aus dem Ausland dürfte also um etwa 6,7% ansteigen, wovon zwei Drittel auf das Konto der Fussball-EM gehen.

Die Nachwehen der EM werden auch im Tourismusjahr 2009 starken Einfluss auf die Entwicklung der Übernachtungen haben, diesmal allerdings zu einem Rückgang führen. Mehrere Faktoren wie das Wegfallen der positiven EM-Effekte, ein leichtes Abflauen der Konjunktur sowie die Aufwertung des Schweizer Franken gegenüber dem Euro werden 2009 wohl einen leichten Rückgang der Tourismusnachfrage herbeiführen.


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Zuletzt aktualisiert am: 14.11.2007

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